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Scandlines Deutschland hat offiziell das erste Zwischenklassenzertifikat für ROV-Inspektionen ohne den Einsatz konventioneller Taucher erhalten.
Die Klassifizierungsprüfung wurde von Lloyd's Register abgenommen und von Stein Maritime Consulting in Zusammenarbeit mit Vesselity Maritime Analytics durchgeführt. Die Inspektion erfolgte mithilfe einer Unterwasserdrohne – einem sogenannten ferngesteuerten Unterwasserfahrzeug (ROV) –, die von dem norwegischen Unternehmen Blueye Robotics hergestellt wurde. Bei dem inspizierten Schiff handelt es sich um eine Fähre mit Pod- Antrieb, die zwischen Deutschland und Dänemark verkehrt. „Die Anerkennung von ROV-gestützten Klassifizierungsinspektionen für Schiffe mit Pod-Antrieb erschließt einen völlig neuen Markt für robotergestützte Inspektionen im Bereich Kreuzfahrt-, Fähr- und Serviceschiffe und stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung Digitalisierung der Schifffahrt dar“, erklärte Michael Stein, der als ROV-Pilot den Tauchgang durchführte. Seinen Angaben zufolge lassen sich bei unbemannten Klassifizierungsinspektionen im Vergleich zum Einsatz herkömmlicher Taucher mehr als 50 Prozent der Kosten einsparen. „Ich habe ein neun Kilogramm schweres Micro-ROV-System, ein Tablet und einen USB-Gaming-Controller verwendet, um gemeinsam mit dem Klassifizierungsinspektor in vier Stunden eine vollständig anerkannte Inspektion durchzuführen. Ich bin zuversichtlich, dass die maritime Branche für die wirtschaftlichen Vorteile ROV-basierter Inspektionen offen sein und diese neue Methode annehmen wird.“ „Scandlines erkennt den Wert innovativer Ansätze, um die Schifffahrtsbranche in Richtung Sicherheit und Nachhaltigkeit voranzubringen. Der Einsatz unbemannter Systeme ermöglicht es uns, den Zustand unserer Flotte im Hinblick auf Bewuchs und Verschleiß der Antriebsanlagen zu überwachen. Mithilfe von Drohnen können wir potenzielle Probleme frühzeitig erkennen, noch bevor sie die Energieeffizienz unserer Schiffe beeinträchtigen. Wir sind von dem Potenzial der Robotik überzeugt, die Energieeffizienz unserer Flotte zu erhalten und zu steigern, und freuen uns, diese aufstrebende Technologie als einer der Ersten einzusetzen“, so Adam Hartmut (Flottenmanager) und Manuel Martin (Senior Captain) von Scandlines Deutschland.
cmxsapnc.cloudimg.io

Scandlines erhält erstmals ROV-Klassenzertifikation

Einsatz neuer Technologien zur Durchführung einer vollständig aus der Ferne gesteuerten Unterwasserinspektion

Deutsche Unterwasser-KI soll Seeschifffahrt nachhaltiger gestalten
Wie Unterwasserdrohnen und Data Science Emissionen reduzieren
Vesselity Maritime Analytics, ein Start-Up aus dem Norden, wurde im Sommer 2023 von Michael Stein und David Kaiser ins Leben gerufen. Die beiden Gründer trafen sich bereits 2012 während ihres Studiums an der Kühne Logistics University in Hamburg. Nun haben sie sich zum Ziel gesetzt, die globale Seeschifffahrt nachhaltiger zu gestalten. Ihr innovativer Ansatz besteht darin, Bewuchs an Schiffsrümpfen frühzeitig mithilfe von Unterwasserdrohnen, sogenannten ROVs (Remotely Operated Vehicles), und einer spezialisierten Bilderkennungssoftware zu identifizieren. Dadurch können Reedereien frühzeitig über Einsparpotenziale in Bezug auf Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß informiert werden. Michael Stein betont das enorme Einsparpotenzial:
„Studien zeigen, dass durch proaktive Reinigung der Schiffshülle über 7 % Treibstoff eingespart werden können. Dies reduziert nicht nur den CO2-Ausstoß erheblich, sondern hat auch betriebswirtschaftliche Vorteile, wenn man bedenkt, dass eine Tonne Bunkeröl in Rotterdam aktuell etwa 630 USD kostet.“
Die Einführung dieser Einsparpotenziale kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für den deutschen und internationalen Schifffahrtsmarkt. Seit Januar 2023 sind die Resolutionen MEPC.352-55(78) der Internationalen Maritimen Organisation (IMO) in Form des CII (Carbon Intensity Indicator) in Kraft getreten. Der CII für Seeschiffe ähnelt dem Energieausweis eines Gebäudes, mit dem wesentlichen Unterschied, dass ein zu schlechter Wert den Schiffseigner am Jahresende zum Abriss des Schiffes zwingen kann. Mit dieser Maßnahme möchte die IMO den globalen Emissionsausstoß der Schifffahrt, der aktuell etwa 3 % der weltweiten Emissionen ausmacht, reduzieren.
Vesselity Maritime Analytics bietet Reedern eine einfache, effiziente und kostengünstige Lösung zur Emissionsreduktion. Statt teurer Hardwareinstallationen auf Schiffen setzen die Gründer auf Datenanalyse. Sie kombinieren Satellitendaten der Schiffe mit bekannten Wetterdaten und Betriebsdaten aus verschiedenen Quellen und erweitern diese Daten um den Blick unter die Wasserlinie. Bisher erhalten Schiffe eines bestimmten Alters alle 2,5 Jahre ihre s. g. Klasse, vergleichbar mit dem TÜV-Siegel beim KFZ. Zu dieser Zeit wird das Schiff abgetaucht, um die Außenbereiche der Hülle und des Antriebes zu inspizieren. Da diese Inspektion kostspielig ist und das Schiff aufhält, belassen es viele Reeder bei dieser Zwangsbesichtigung. Michael Stein und David Kaiser sehen die bisherige Praxis vieler Reedereien kritisch:
„Wer seine Entscheidungen bezüglich des Bewuchses nur auf die Klasseinspektion stützt, navigiert über 900 Tage quasi blind über die Weltmeere. Fouling, also das Anhaften von Algen, Pocken und anderen Organismen, kann den Wasserwiderstand und damit den Treibstoffverbrauch und die Emissionen erhöhen. Je regelmäßiger ein Reeder über den Zustand der Schiffshülle informiert ist, desto effektiver können Maßnahmen ergriffen werden.“

Mit Drohne, ohne Taucher: Scandlines bekommt erstes ROV-Zertifikat
Die Klasse wurde von LR ausgestellt und vom Hamburger Start-up Stein Maritime Consulting in Zusammenarbeit mit der Ausgründung Vesselity Maritime Analytics durchgeführt. Die Inspektion erfolgte mithilfe einer Unterwasserdrohne, einem sogenannten Remotely Operated Vehicle (ROV), das in Norwegen von Blueye Robotics hergestellt wurde. Bei dem inspizierten Schiff handelt es sich um eine Fähre mit Pod-Antrieb, die zwischen Deutschland und Dänemark verkehrt.

Vesselity Maritime Analytics erreicht Meilenstein mit Blueye-ROV-Inspektion und LR-Zertifizierung

Scandlines Germany officially received the first intermediate ROV class certificate without the presence of conventional divers
The class was surveyed by Lloyd's Register and conducted by Stein Maritime Consulting in collaboration with Vesselity Maritime Analytics. The inspection took place using an
underwater drone, a so-called remotely operated vehicle (ROV), which was manufactured in Norway by Blueye Robotics. The vessel inspected is a ferry with pod
propulsion, operating between Germany and Denmark. "The acceptance of ROV class services for pod vessels opens a whole new market for robotic inspection in the cruise, ferry and service ship market and reflects a huge step towards maritime digitalisation," said Michael Stein, the ROV pilot conducting the dive. According to him, unmanned class inspections can save 50 percent and more costs compared to conventional divers. "I used a nine kg micro-ROV system, a tablet and a USB gaming controller to conduct a fully accepted class inspection in four hours alone with the surveyor. I am confident that the maritime industry will be open towards the economic benefits of ROV-based inspections and accept this new method." "Scandlines understands the value of innovative approaches to advance the shipping industry into a safe and sustainable domain. The operation of unmanned systems allows us to keep track of our fleet status, regarding marine fouling and propulsion detrition. With drones, we can identify potential disturbances in advance before they negatively affect the energy efficiency of our vessels. We believe in the potential of robotics to maintain and to enhance the energy efficiency of our fleet and we are happy to be an early adopter of this emerging technology," said Adam Hartmut, Fleet Manager, and Manuel Martin, Senior Captain of Scandlines Germany.
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cmxsapnc.cloudimg.io

Scandlines erhält erstmals ROV-Klassenzertifikation
schiffundhafen.de


Einsatz neuer Technologien zur Durchführung einer vollständig aus der Ferne gesteuerten Unterwasserinspektion


Deutsche Unterwasser-KI soll Seeschifffahrt nachhaltiger gestalten
Wie Unterwasserdrohnen und Data Science Emissionen reduzieren
Vesselity Maritime Analytics, ein Start-Up aus dem Norden, wurde im Sommer 2023 von Michael Stein und David Kaiser ins Leben gerufen. Die beiden Gründer trafen sich bereits 2012 während ihres Studiums an der Kühne Logistics University in Hamburg. Nun haben sie sich zum Ziel gesetzt, die globale Seeschifffahrt nachhaltiger zu gestalten. Ihr innovativer Ansatz besteht darin, Bewuchs an Schiffsrümpfen frühzeitig mithilfe von Unterwasserdrohnen, sogenannten ROVs (Remotely Operated Vehicles), und einer spezialisierten Bilderkennungssoftware zu identifizieren. Dadurch können Reedereien frühzeitig über Einsparpotenziale in Bezug auf Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß informiert werden. Michael Stein betont das enorme Einsparpotenzial:
„Studien zeigen, dass durch proaktive Reinigung der Schiffshülle über 7 % Treibstoff eingespart werden können. Dies reduziert nicht nur den CO2-Ausstoß erheblich, sondern hat auch betriebswirtschaftliche Vorteile, wenn man bedenkt, dass eine Tonne Bunkeröl in Rotterdam aktuell etwa 630 USD kostet.“
Die Einführung dieser Einsparpotenziale kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für den deutschen und internationalen Schifffahrtsmarkt. Seit Januar 2023 sind die Resolutionen MEPC.352-55(78) der Internationalen Maritimen Organisation (IMO) in Form des CII (Carbon Intensity Indicator) in Kraft getreten. Der CII für Seeschiffe ähnelt dem Energieausweis eines Gebäudes, mit dem wesentlichen Unterschied, dass ein zu schlechter Wert den Schiffseigner am Jahresende zum Abriss des Schiffes zwingen kann. Mit dieser Maßnahme möchte die IMO den globalen Emissionsausstoß der Schifffahrt, der aktuell etwa 3 % der weltweiten Emissionen ausmacht, reduzieren.
Vesselity Maritime Analytics bietet Reedern eine einfache, effiziente und kostengünstige Lösung zur Emissionsreduktion. Statt teurer Hardwareinstallationen auf Schiffen setzen die Gründer auf Datenanalyse. Sie kombinieren Satellitendaten der Schiffe mit bekannten Wetterdaten und Betriebsdaten aus verschiedenen Quellen und erweitern diese Daten um den Blick unter die Wasserlinie. Bisher erhalten Schiffe eines bestimmten Alters alle 2,5 Jahre ihre s. g. Klasse, vergleichbar mit dem TÜV-Siegel beim KFZ. Zu dieser Zeit wird das Schiff abgetaucht, um die Außenbereiche der Hülle und des Antriebes zu inspizieren. Da diese Inspektion kostspielig ist und das Schiff aufhält, belassen es viele Reeder bei dieser Zwangsbesichtigung. Michael Stein und David Kaiser sehen die bisherige Praxis vieler Reedereien kritisch:
„Wer seine Entscheidungen bezüglich des Bewuchses nur auf die Klasseinspektion stützt, navigiert über 900 Tage quasi blind über die Weltmeere. Fouling, also das Anhaften von Algen, Pocken und anderen Organismen, kann den Wasserwiderstand und damit den Treibstoffverbrauch und die Emissionen erhöhen. Je regelmäßiger ein Reeder über den Zustand der Schiffshülle informiert ist, desto effektiver können Maßnahmen ergriffen werden.“

Mit Drohne, ohne Taucher: Scandlines bekommt erstes ROV-Zertifikat
Die Klasse wurde von LR ausgestellt und vom Hamburger Start-up Stein Maritime Consulting in Zusammenarbeit mit der Ausgründung Vesselity Maritime Analytics durchgeführt. Die Inspektion erfolgte mithilfe einer Unterwasserdrohne, einem sogenannten Remotely Operated Vehicle (ROV), das in Norwegen von Blueye Robotics hergestellt wurde. Bei dem inspizierten Schiff handelt es sich um eine Fähre mit Pod-Antrieb, die zwischen Deutschland und Dänemark verkehrt.
hansa-online.de

Vesselity Maritime Analytics achieves milestone with Blueye ROV inspection and LR certification
blueyerobotics.com

Scandlines Germany officially received the first intermediate ROV class certificate without the presence of conventional divers
The class was surveyed by Lloyd's Register and conducted by Stein Maritime Consulting in collaboration with Vesselity Maritime Analytics. The inspection took place using an
underwater drone, a so-called remotely operated vehicle (ROV), which was manufactured in Norway by Blueye Robotics. The vessel inspected is a ferry with pod
propulsion, operating between Germany and Denmark. "The acceptance of ROV class services for pod vessels opens a whole new market for robotic inspection in the cruise, ferry and service ship market and reflects a huge step towards maritime digitalisation," said Michael Stein, the ROV pilot conducting the dive. According to him, unmanned class inspections can save 50 percent and more costs compared to conventional divers. "I used a nine kg micro-ROV system, a tablet and a USB gaming controller to conduct a fully accepted class inspection in four hours alone with the surveyor. I am confident that the maritime industry will be open towards the economic benefits of ROV-based inspections and accept this new method." "Scandlines understands the value of innovative approaches to advance the shipping industry into a safe and sustainable domain. The operation of unmanned systems allows us to keep track of our fleet status, regarding marine fouling and propulsion detrition. With drones, we can identify potential disturbances in advance before they negatively affect the energy efficiency of our vessels. We believe in the potential of robotics to maintain and to enhance the energy efficiency of our fleet and we are happy to be an early adopter of this emerging technology," said Adam Hartmut, Fleet Manager, and Manuel Martin, Senior Captain of Scandlines Germany.
cmxsapnc.cloudimg.io
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Scandlines erhält erstmals ROV-Klassenzertifikation
schiffundhafen.de

Using new technology to conduct a completely remote In-Water Survey
Ir.org

Deutsche Unterwasser-KI soll Seeschifffahrt nachhaltiger gestalten
Wie Unterwasserdrohnen und Data Science Emissionen reduzieren
Vesselity Maritime Analytics, ein Start-Up aus dem Norden, wurde im Sommer 2023 von Michael Stein und David Kaiser ins Leben gerufen. Die beiden Gründer trafen sich bereits 2012 während ihres Studiums an der Kühne Logistics University in Hamburg. Nun haben sie sich zum Ziel gesetzt, die globale Seeschifffahrt nachhaltiger zu gestalten. Ihr innovativer Ansatz besteht darin, Bewuchs an Schiffsrümpfen frühzeitig mithilfe von Unterwasserdrohnen, sogenannten ROVs (Remotely Operated Vehicles), und einer spezialisierten Bilderkennungssoftware zu identifizieren. Dadurch können Reedereien frühzeitig über Einsparpotenziale in Bezug auf Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß informiert werden. Michael Stein betont das enorme Einsparpotenzial:
„Studien zeigen, dass durch proaktive Reinigung der Schiffshülle über 7 % Treibstoff eingespart werden können. Dies reduziert nicht nur den CO2-Ausstoß erheblich, sondern hat auch betriebswirtschaftliche Vorteile, wenn man bedenkt, dass eine Tonne Bunkeröl in Rotterdam aktuell etwa 630 USD kostet.“
Die Einführung dieser Einsparpotenziale kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für den deutschen und internationalen Schifffahrtsmarkt. Seit Januar 2023 sind die Resolutionen MEPC.352-55(78) der Internationalen Maritimen Organisation (IMO) in Form des CII (Carbon Intensity Indicator) in Kraft getreten. Der CII für Seeschiffe ähnelt dem Energieausweis eines Gebäudes, mit dem wesentlichen Unterschied, dass ein zu schlechter Wert den Schiffseigner am Jahresende zum Abriss des Schiffes zwingen kann. Mit dieser Maßnahme möchte die IMO den globalen Emissionsausstoß der Schifffahrt, der aktuell etwa 3 % der weltweiten Emissionen ausmacht, reduzieren.
Vesselity Maritime Analytics bietet Reedern eine einfache, effiziente und kostengünstige Lösung zur Emissionsreduktion. Statt teurer Hardwareinstallationen auf Schiffen setzen die Gründer auf Datenanalyse. Sie kombinieren Satellitendaten der Schiffe mit bekannten Wetterdaten und Betriebsdaten aus verschiedenen Quellen und erweitern diese Daten um den Blick unter die Wasserlinie. Bisher erhalten Schiffe eines bestimmten Alters alle 2,5 Jahre ihre s. g. Klasse, vergleichbar mit dem TÜV-Siegel beim KFZ. Zu dieser Zeit wird das Schiff abgetaucht, um die Außenbereiche der Hülle und des Antriebes zu inspizieren. Da diese Inspektion kostspielig ist und das Schiff aufhält, belassen es viele Reeder bei dieser Zwangsbesichtigung. Michael Stein und David Kaiser sehen die bisherige Praxis vieler Reedereien kritisch:
„Wer seine Entscheidungen bezüglich des Bewuchses nur auf die Klasseinspektion stützt, navigiert über 900 Tage quasi blind über die Weltmeere. Fouling, also das Anhaften von Algen, Pocken und anderen Organismen, kann den Wasserwiderstand und damit den Treibstoffverbrauch und die Emissionen erhöhen. Je regelmäßiger ein Reeder über den Zustand der Schiffshülle informiert ist, desto effektiver können Maßnahmen ergriffen werden.“
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Mit Drohne, ohne Taucher: Scandlines bekommt erstes ROV-Zertifikat
Die Klasse wurde von LR ausgestellt und vom Hamburger Start-up Stein Maritime Consulting in Zusammenarbeit mit der Ausgründung Vesselity Maritime Analytics durchgeführt. Die Inspektion erfolgte mithilfe einer Unterwasserdrohne, einem sogenannten Remotely Operated Vehicle (ROV), das in Norwegen von Blueye Robotics hergestellt wurde. Bei dem inspizierten Schiff handelt es sich um eine Fähre mit Pod-Antrieb, die zwischen Deutschland und Dänemark verkehrt.

Vesselity Maritime Analytics erreicht Meilenstein mit Blueye-ROV-Inspektion und LR-Zertifizierung

Scandlines Germany officially received the first intermediate ROV class certificate without the presence of conventional divers
The class was surveyed by Lloyd's Register and conducted by Stein Maritime Consulting in collaboration with Vesselity Maritime Analytics. The inspection took place using an
underwater drone, a so-called remotely operated vehicle (ROV), which was manufactured in Norway by Blueye Robotics. The vessel inspected is a ferry with pod
propulsion, operating between Germany and Denmark. "The acceptance of ROV class services for pod vessels opens a whole new market for robotic inspection in the cruise, ferry and service ship market and reflects a huge step towards maritime digitalisation," said Michael Stein, the ROV pilot conducting the dive. According to him, unmanned class inspections can save 50 percent and more costs compared to conventional divers. "I used a nine kg micro-ROV system, a tablet and a USB gaming controller to conduct a fully accepted class inspection in four hours alone with the surveyor. I am confident that the maritime industry will be open towards the economic benefits of ROV-based inspections and accept this new method." "Scandlines understands the value of innovative approaches to advance the shipping industry into a safe and sustainable domain. The operation of unmanned systems allows us to keep track of our fleet status, regarding marine fouling and propulsion detrition. With drones, we can identify potential disturbances in advance before they negatively affect the energy efficiency of our vessels. We believe in the potential of robotics to maintain and to enhance the energy efficiency of our fleet and we are happy to be an early adopter of this emerging technology," said Adam Hartmut, Fleet Manager, and Manuel Martin, Senior Captain of Scandlines Germany.
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Scandlines erhält erstmals ROV-Klassenzertifikation
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Ir.org

Deutsche Unterwasser-KI soll Seeschifffahrt nachhaltiger gestalten
Wie Unterwasserdrohnen und Data Science Emissionen reduzieren
Vesselity Maritime Analytics, ein Start-Up aus dem Norden, wurde im Sommer 2023 von Michael Stein und David Kaiser ins Leben gerufen. Die beiden Gründer trafen sich bereits 2012 während ihres Studiums an der Kühne Logistics University in Hamburg. Nun haben sie sich zum Ziel gesetzt, die globale Seeschifffahrt nachhaltiger zu gestalten. Ihr innovativer Ansatz besteht darin, Bewuchs an Schiffsrümpfen frühzeitig mithilfe von Unterwasserdrohnen, sogenannten ROVs (Remotely Operated Vehicles), und einer spezialisierten Bilderkennungssoftware zu identifizieren. Dadurch können Reedereien frühzeitig über Einsparpotenziale in Bezug auf Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß informiert werden. Michael Stein betont das enorme Einsparpotenzial:
„Studien zeigen, dass durch proaktive Reinigung der Schiffshülle über 7 % Treibstoff eingespart werden können. Dies reduziert nicht nur den CO2-Ausstoß erheblich, sondern hat auch betriebswirtschaftliche Vorteile, wenn man bedenkt, dass eine Tonne Bunkeröl in Rotterdam aktuell etwa 630 USD kostet.“
Die Einführung dieser Einsparpotenziale kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für den deutschen und internationalen Schifffahrtsmarkt. Seit Januar 2023 sind die Resolutionen MEPC.352-55(78) der Internationalen Maritimen Organisation (IMO) in Form des CII (Carbon Intensity Indicator) in Kraft getreten. Der CII für Seeschiffe ähnelt dem Energieausweis eines Gebäudes, mit dem wesentlichen Unterschied, dass ein zu schlechter Wert den Schiffseigner am Jahresende zum Abriss des Schiffes zwingen kann. Mit dieser Maßnahme möchte die IMO den globalen Emissionsausstoß der Schifffahrt, der aktuell etwa 3 % der weltweiten Emissionen ausmacht, reduzieren.
Vesselity Maritime Analytics bietet Reedern eine einfache, effiziente und kostengünstige Lösung zur Emissionsreduktion. Statt teurer Hardwareinstallationen auf Schiffen setzen die Gründer auf Datenanalyse. Sie kombinieren Satellitendaten der Schiffe mit bekannten Wetterdaten und Betriebsdaten aus verschiedenen Quellen und erweitern diese Daten um den Blick unter die Wasserlinie. Bisher erhalten Schiffe eines bestimmten Alters alle 2,5 Jahre ihre s. g. Klasse, vergleichbar mit dem TÜV-Siegel beim KFZ. Zu dieser Zeit wird das Schiff abgetaucht, um die Außenbereiche der Hülle und des Antriebes zu inspizieren. Da diese Inspektion kostspielig ist und das Schiff aufhält, belassen es viele Reeder bei dieser Zwangsbesichtigung. Michael Stein und David Kaiser sehen die bisherige Praxis vieler Reedereien kritisch:
„Wer seine Entscheidungen bezüglich des Bewuchses nur auf die Klasseinspektion stützt, navigiert über 900 Tage quasi blind über die Weltmeere. Fouling, also das Anhaften von Algen, Pocken und anderen Organismen, kann den Wasserwiderstand und damit den Treibstoffverbrauch und die Emissionen erhöhen. Je regelmäßiger ein Reeder über den Zustand der Schiffshülle informiert ist, desto effektiver können Maßnahmen ergriffen werden.“
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Mit Drohne, ohne Taucher: Scandlines bekommt erstes ROV-Zertifikat
Die Klasse wurde von LR ausgestellt und vom Hamburger Start-up Stein Maritime Consulting in Zusammenarbeit mit der Ausgründung Vesselity Maritime Analytics durchgeführt. Die Inspektion erfolgte mithilfe einer Unterwasserdrohne, einem sogenannten Remotely Operated Vehicle (ROV), das in Norwegen von Blueye Robotics hergestellt wurde. Bei dem inspizierten Schiff handelt es sich um eine Fähre mit Pod-Antrieb, die zwischen Deutschland und Dänemark verkehrt.

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